Mittwoch, 1. Mai 2013

Hormooooone

Gestern war wieder Termin bei Onkel Doktor in der Gyn, und zwischen vielen Hochschwangeren und Neugeborenen (die Kinderklinik ist direkt ums Eck, da hat jemand echt mitgedacht) saß auch ich und wartete auf meinen Termin. Die Werte sind wohl alle im Normbereich, mit einer Ausnahme: der Progesteronspiegel ist zu niedrig. Das heißt, es gibt jetzt 10 Tage Progesteron und dann als nächstes einen Termin zur Hystero-Kontrast-Salpingographie.
Was für ein Name, oder - ich bin auch noch nicht in der Lage, ihn mir zu merken. Und ich bin immer noch hin- und hergerissen zwischen "es tut sich jetzt endlich was", "es geht mir nicht schnell genug" (warum dauert z.B. dieser Hormonspiegel eine geschlagene Woche), Sorgen, Bangen, Einlesen in die neue Thematik PCOS, Low-Carb seit Montag, heute war ich wieder beim Sport (und das war auch gut so), Bewerbungen, Deadlines und und und...und der Leidtragende ist mein Mann. Er steckt selbst im Prüfungsstreß und ich fühle mich schlecht dabei, aber lasse meinen eigenen Streß dennoch gerne an ihm aus. Der große Krach kommt wöchentlich nach dem Termin in der Klinik. Teilweise liegt es bestimmt auch an seiner Gelassenheit (bzw. Wurstigkeit), die mich in den Wahnsinn treibt ("Er hat doch gesagt, wir können ein Kind bekommen" - ja, aber nichts darüber, wie wahrscheinlich das denn ist)...ach ja, und wenn man mal kurz rechnet: Falls mit den Eileitern alles okay sein sollte, gibt es als nächstes ovulationsstimulierende Hormone. Die Wahrscheinlichkeit einer Schwangerschaft liegt dabei scheinbar bei 70%. Falls das je nicht klappen sollte, kann man danach immer noch eine IVF probieren, wobei bei drei Versuchen die Chance wohl bei ca. 50% liegt. Da wir hier ja Ziehen mit Zurücklegen spielen (jeden Monat wieder gibt es eine neue Ziehung), liegt die Gesamtwahrscheinlichkeit dann bei 15%, am Ende des Tages Jahres immer noch nicht schwanger zu sein. Bleiben wir mal optimistisch, ne!!!

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